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"Man muss ein bisschen crazy sein"

In genau drei Wochen steigt der IFSC Climbing World Cup Innsbruck 2022, davor die Universitäts-WM Innsbruck 2022 FISU World University Championship Sport Climbing. Am 1. Juni startet der Aufbau am Gelände des Kletterzentrum Innsbruck sowie die finale Phase des Ticketverkaufs.

Seitens des Kletterverband Österreich laufen die Fäden bei Julia Pinggera zusammen. Die ehemalige Kletterin spricht im Interview über die Herausforderungen, die Vorbereitungen und die schlaflosen Nächte.

Wie viel ist schon passiert, was ist noch zu tun?

Pinggera: Organisatorisch sind wir bereits sehr weit, wir arbeiten ja doch schon einige Monate an den beiden Projekten. Bei der Uni-WM sind es mit dem Vergabeprozess überhaupt mehrere Jahre. Beim Weltcup haben sich natürlich bereits nach dem Ende des letztjährigen Weltcups die ersten Gedanken um die Veranstaltung gedreht, seit November 2021 liegt mein voller Fokus auf den beiden Events. Zu tun gibt es noch einiges, wir biegen jetzt auf die Zielgerade ein.

Wie genau kann man sich das vorstellen?

Pinggera: Von 1. bis 11. Juni wird elf Tage lang fast rund um die Uhr gearbeitet, es werden zig Tonnen Stahl bewegt, die mobile Boulder-Wand wird aufgestellt. Das ist ein Ausnahmezustand und nur dank perfekter Zusammenarbeit aller Beteiligter möglich.

Bei dir laufen die Fäden zusammen, du bist von Verbandsseite für beide Events zuständig. Wie kam es dazu?

Pinggera: Ich bin in die Position hineingewachsen, weil ich schon bei diversen Events davor Einblick hatte und von Michael Schöpf lernen durfte. Ihn kann ich nach wie vor jederzeit um Rat fragen, er ist nach wie vor sehr gut vernetzt.

Wie kann man sich deine Rolle vorstellen?

Pinggera: Ich würde sagen, dass die wichtigste Aufgabe die komplette Koordination ist. Es gilt, stets den Überblick zu behalten, was nicht immer leicht ist, wenn so viele Leute beteiligt sind. Broadcasting, Aufbau, Volunteers, General Management, gleichzeitig steht für mich als ehemalige Sportlerin der Sport und die Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt. Ich trage eine Sport-Brille, ihr Wohl kommt mir als erstes in den Sinn. Deswegen konnte ich sicher auch ein paar neue Inputs liefern.

Wie groß ist der Unterschied zwischen Uni-WM und Weltcup?

Pinggera: Es ist kompliziert, weil die Events auf dem gleichen Gelände stattfinden aber dennoch ganz unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. Bei der Uni-WM ist es noch komplexer, weil wir uns um Anreisen, Unterkünfte, Verköstigung, Shuttle Service und viele weitere Bereiche kümmern müssen, die beim Weltcup nicht in unserer Hand liegen. Das ist spannend, aber gleichzeitig sehr herausfordernd.

Du bist im Sport als Frau in einer Position mit viel Verantwortung in einem männerdominierten Business. Wie stehst du zu diesem Thema?

Pinggera: Für mich ist das kein Thema, weil in unserem Sport und speziell in unserem Verband Gleichberechtigung großgeschrieben wird. Bei uns macht es keinen Unterschied, ob Mann oder Frau – nur, ob jemand seine Rolle mit Leidenschaft und Begeisterung ausfüllt. Leider lebt nicht jeder Verband dieses Thema wie der Kletterverband Österreich.

Wo wird man dich während der Events sehen?

Pinggera: Schwer zu sagen, aber sicher herumlaufend und mit Headset. Es werden lange und intensive Tage, aber das gehört dazu. Ich bin letztlich dafür verantwortlich, dass alles funktioniert, wenn der erste Athlet am Venue steht. Dazu muss ich aus jedem Bereich das wichtigste wissen. Zwei Veranstaltungen in einem Jahr sind eine große Verantwortung. Da profitieren wir sicher von unserer Event-Erfahrung der letzten Jahre und den personellen Kompetenzen. Man muss ein bisschen crazy sein, dass man so etwas macht. Es sind elf Tage Vollgas innerhalb von zwei Wochen.

Der Ticketverkauf für den Weltcup läuft bereits, wie zufrieden seid ihr?

Pinggera: Bislang standen die Weltcuppässe, diese gelten für alle Tage, zum Verkauf. Das ist sehr gut angelaufen, man merkt, dass die Leute nach mehreren Jahren COVID-Auszeit hungrig sind. Die Einzeltickets folgen ab 1. Juni, da erwarten wir uns noch einmal einen Schwung. Es wird sicher ein großes Kletter-Fest mit genialer Stimmung. 

Wie sieht es mit der Übertragung der Events aus?

Pinggera: Von der Uni-WM wird es Livestreams aller Halbfinals und Finals über FISU und den Austria Climbing Youtube-Channel geben. Beim Weltcup gibt es international ein neues Rechtepaket, wir sind mit den Halbfinals und Finals aller Bewerbe auf ORF Sport+ vertreten. Das ist enorm wichtig, einerseits weil der ORF ein langjähriger und zuverlässiger Partner ist, andererseits weil es gelernt ist, dass man die Bewerbe auf Sport+ sehen kann. Wir haben in Österreich viele kletterbegeisterte Menschen, die es nicht nach Innsbruck schaffen.

Der Heim-Weltcup ist mehr als nur ein „normaler“ Weltcup. Es finden drei Weltcups und ein Europacup statt, es hat WM-Feeling. Wie siehst du das?

Pinggera: Das ist auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal, allein aufgrund der zahlreichen Bewerbe sind wir der größte Weltcup im Jahr. Unsere primäre Idee war es, den letzten Boulder-Weltcup und den ersten Lead-Weltcup der Saison an einem Ort zu bündeln. Das gab es so zuvor nie und wird heuer bei uns der Fall sein. Wir sind somit Abschluss und Auftakt zugleich, was für noch mehr Prestige sorgt. Paraclimbing ist dabei, weil wir es als selbstverständlich erachten, die Paraclimber zu inkludieren und ihnen eine große Bühne zu geben. Wir sehen es als All-in-One-Produkt, das für Athletinnen und Athleten und für Fans gleichermaßen ein Erlebnis ist. Wir haben die Voraussetzungen, so ein einzigartiges Produkt zu kreieren.

Wäre so etwas an einem anderen Weltcup-Ort möglich?

Pinggera: Das denke ich nicht. Die Infrastruktur im Bundesleistungszentrum im Kletterzentrum Innsbruck ist einzigartig. Es ist die Grundlage für so ein Event, dazu kommt der Einsatz zahlreicher Beteiligter. Zuletzt hat Jakob Schubert den Weltcup in Innsbruck als das Kitzbühel des Kletterns bezeichnet, das macht uns schon stolz.

Warum ist Innsbruck generell ein Kletter-Mekka?

Pinggera: Die Lage ist schon einmal optimal. Sowohl geographisch als auch im Weltcup-Kalender. Der Weltcup ist davor und danach in Europa, es sind kurze Wege. Man kann hier alle Disziplinen auf einem Fleck trainieren, der Verband betreibt einen großen Aufwand. Diese Verschmelzung von Breiten- und Leistungssport mit schweren Routen ist Gold wert.

 

 

 

 

IFSC Climbing World Cup + European Cup Innsbruck 2022

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